26. Juli 2014: BUK-System, Jarosh’s Visitenkarte, Soldaten

Ich schätze mal, über die Boeing der Malaysia Air lest ihr ohnehin einiges. Wirklich Erhellendes dazu hab ich nicht zu bieten, aber einige Informationen und Gedanken schon. Seht es einfach als Link-Sammlung. Sollte es euch nicht weiter interessieren, scrollt runter zu „Sonstiges“.
– Ich hab das Folgende in den letzten drei Tagen geschrieben, immer wieder was hinzugefügt, und nicht wirklich chronologisch geordnet. Aber ich denke, man kann’s lesen.

Falls ihr die Pressekonferenz der russischen Armee zum Thema nicht mitbekommen habt:

Die USA haben ihrerseits heute eine PK gehalten, sie sprachen von sich verdichtenden „Hinweisen“, „wir glauben“, „es scheint“, etc.
http://www.nytimes.com/2014/07/23/opinion/putins-crime-europes-cowardice.html?_r=0

Sie legten dabei im Gegensatz zu den Russen keine eigenen Bilder vor, sondern argumentierten eher anhand von „Logik“ und in sozialen Netzwerken zu findenden Aufnahmen. Hier aus der Washington Post:
http://www.washingtonpost.com/world/national-security/us-intelligence-states-its-case-on-the-shoot-down-of-mh17/2014/07/22/a2c6ca44-11f9-11e4-98ee-daea85133bc9_graphic.html
Die Bilder 1 und 2 sind, soweit ich weiß, Fotos, das Bild 3 stammt aus diesem Video:

– das Video zeigt Snezhnoe, direkte Nachbarstadt von Torez, und es geht in südliche Richtung: http://maps.yandex.ua/-/CVroINZQ – die Grenze zu Russland ist etwa 6-7 km entfernt. Bei den Bildern 2+3 fährt das Gefährt eigenständig, auf Bild 1 ist es auf nem Tieflader, derselbe wie hier:

und hier, die wohl berühmteste Aufnahme https://www.youtube.com/watch?v=L4HJmev5xg0

Beim letzten Video (mein Bild 4) hieß es zuerst (ukr.version, Avakov auf facebook) das sei in Krasnodon, dann meldete sich angeblich ein Bewohner aus Krasnoarmeisk und sagte „nein, das ist hier“ und der beworbene Autohändler sei in der dortigen Dnepro-Petrovsker Str. 34 (das war dann auch die rus.version in der PK), und jetzt heißt es (ukr.version, Avakov auf facebook), das sei in Lugansk aufgenommen worden. Sieht so aus, als ob es diesmal stimmt:

https://www.google.com/maps/@48.5455869,39.2646787,250m/data=!3m1!1e3
Und hier nochmal Bild 1, in Torez:

– das sind gute 100 km zwischen Torez und Lugansk (Bild 1 und 4), gleichzeitig fehlt in Torez‘ Nachbarstadt Snezhnoe (Bild 2 und 3) die Zugmaschine, also alles ein wenig unklar und nicht wirklich nachvollziehbar…

Hier übrigens eine Variante für die angebliche gesamte Route, mit mehr Fotos und Einzelheiten, gerade erst entdeckt (24.7.):
http://ukraineatwar.blogspot.nl/2014/07/russian-transport-of-buk-into-ukraine.html
– da sind eine Menge Links mit „Beweisen“ dafür, dass der BUK am 17.7. gegen 13:30 in die Ukraine gebracht wurde, und nach seinem Einsatz wieder zurück. Auch dafür, dass GRAD von russischem Territorium abgefeuert würde, etcetera. Das ist eine zentrale Seite für die ukrainische Darstellung des Konflikts.

Es ist jeweils immer nur die Abschuss-Apparatur der BUK zu sehen, ohne die restlichen Fahrzeuge (Kommandozentrale und Radarstation), und da von denen nicht ein Bild vorgelegt worden ist, gibt es weiterhin Streit… So wird immer wieder die Frage aufgeworfen, wie denn dieser BUK – vorrausgesetzt er gehöre überhaupt den Sepas – das Flugzeug getroffen haben soll, ohne die Radaranlage zur Zielerfassung.
– während einige behaupten, dass ginge auch ohne, bestehen andere darauf, dass es mindestens folgende drei Komponenten brauche:

Kommando-Wagen – 9S470: http://ru.wikipedia.org/wiki/9%D0%A1470
Radar-Wagen – 9S18: http://ru.wikipedia.org/wiki/9%D0%A118
Abschuss-Wagen – 9A39: http://ru.wikipedia.org/wiki/9%D0%9039

Der Apparat, der auf den Videos und Fotos gezeigt wird jedoch, ist da nicht verlinkt:
Die 9A310: http://ru.wikipedia.org/wiki/9%D0%90310
– die ist zwar in den BUK-Komplex integriert, hat aber den Vorteil, zur Not auch autonom agieren zu können. Die hat zu diesem Zweck in dem auffälligen Vorbau ein eingebautes Zielradar.

BUK ist eine Weiterentwicklung des KUB, und das entscheidende Brückenglied ist die 9A38, das erste sowjetische TELAR
http://ru.wikipedia.org/wiki/9%D0%9038
– entstanden im Rahmen der vierten Modifikation des KUB-Systems, wurde darauf aufbauend das BUK-System entwickelt, welches sich von KUB eben dadurch unterscheidet, dass eine „selbständige mobile Feuereinheit“ integriert ist. Aus einem einfachen TEL (bei KUB die 2P25 http://ru.wikipedia.org/wiki/2%D0%9F25 ) wurde ein TELAR, wo ein Radar mit eingebaut ist, welches ermöglicht, selbständig Ziele zu finden und zu beschießen. Auch die einfachen TEL’s des BUK (wie die oben verlinkte 9A39) sind nicht mehr bloß Abschussrampe, sondern zugleich auch Nachladestation für die 9A310. BUK ist also insgesamt flexibler und effektiver als KUB.
http://en.wikipedia.org/wiki/Transporter_erector_launcher_and_radar

Hier noch ein Film zur Entwicklung des BUK-Systems, wo genau das auch zur Sprache kommt (setzt an der richtigen Stelle ein, is aber auf Russisch)

Letzten Endes ist es eigentlich, wie so oft, ein linguistisches Problem: Die Rebellen haben kein BUK, denn BUK bezeichnet den gesamten Komplex, und das haben sie definitiv nicht. Wenn überhaupt, dann haben/hatten sie lediglich die BUK-Komponente 9A310, welche allerdings auch ohne die anderen BUK-Komponenten in der Lage ist, eine Boeing vom Himmel zu holen.

Wenn der gesamte Komplex arbeitet, ist er natürlich wesentlich effektiver, es können bis zu sechs Objekte pro Himmelsrichtung gleichzeitig bekämpft werden etc., plus: es können zivile und militärische Objekte klar unterschieden werden. Die 9A310 alleine kann jedoch nur unterscheiden, ob es sich um Flugzeug, Hubschrauber oder Rakete handelt…

Trotzdem: Um eine etwa 900 km/h schnelle Maschine auf 10.000 m Höhe anzupeilen und zu treffen – das passiert nicht aus Versehen, ziemlich unwahrscheinlich. Das Flugzeug legt 15 km pro Minute zurück, die Reichweite der Rakete beträgt maximal 32 km, da bleiben zwei Minuten, netto. d.h.: Ziel entdecken, erfassen, anpeilen und schießen, alles in zwei Minuten – da müsste es jemand verdammt eilig gehabt haben…
Als Gesamtkomplex hingegen, mit dem Radar-Wagen, vervierfacht sich die Zeit, die 9S18 kann Ziele in einer Entfernung von 110-120 km erfassen (das Radar der 9A310 hingegen reicht nicht weiter als die Rakete).

Ich gehe zwar davon aus, dass das Feuerleitradar der 9A310 in der Lage ist, die Höhe des Ziels exakt zu bestimmen, müsste aller Logik nach so sein finde ich – aber ich weiß keine technischen Details dazu (in diesem Fall wäre es nämlich definitiv ein gezielter Abschuss gewesen). Denn falls nicht, wäre zumindest vorstellbar, dass die Boeing für eine halb so hoch und halb so schnell fliegende AN-26 gehalten wurde, und dann wäre die Version der USA stichhaltig, dass die Separatisten die Boeing wahrscheinlich aus Versehen abgeschossen hätten…

Wobei das Szenario, dass eigentlich ein tiefer fliegender Kampfjet hätte getroffen werden sollen, dieser aber auswich, die Rakete vorbeiflog und die darüber fliegende Boing traf, nicht nur unwahrscheinlich ist, sondern technisch nicht möglich, denn der Feuerleitradar der 9A310 leitet die Rakete zum angepeilten Ziel. Um ein solches Szenario trotzdem eintreten zu lassen, hätte der ausweichende Jet ein gezieltes und gekonntes Ausweichmanöver in relativer Nähe zur Boeing hinlegen müssen…
– soweit ich weiß zumindest. Ich bin kein Militär-Experte, sondern habe mir nur stundenlang Diskussionen in sozialen Netzwerken und wikipedia reingezogen…

Egal. Die Amerikaner argumentieren also zumindest stichhaltig, die Kiever Regierung hingegen erzählt einfach nur Mist:
https://www.youtube.com/watch?v=PWtH8AA42Fc (Englisch)
Es reicht, sich die ersten fünf Minuten anzugucken, einfach um einen Eindruck zu kriegen. Kiev macht explizit die Russen verantwortlich und behauptet, die Rebellen handelten auf direkten Befehl aus Moskau. Und bei 4:15 sagt der Sprecher sogar, dass die Terroristen genau wussten, dass sie eine zivile Maschine auf über 10.000 Meter beschießen…

Bei diesem letzten Video, die Bilder ab 4:20, da ist folgendes interessant. Das Foto oben rechts ist aus diesem schon weiter oben verlinkten Video, das Berühmte, direkt vom ukrainischen Innenministerium hochgeladen:

Das Foto unten links ist jedoch vom 17. März 2014 und nicht vom 17. Juli. Es hat nichts mit dem anderen Foto zu tun! (oder vielleicht doch? k.A.):
http://vk.com/video246185435_168140448?hash=c2fc6c689b4fb0db

Das Krasse darüber hinaus ist aber: die Frau, welche diese 9A310 vor vier Monaten filmt, geht gezielt um die Zugmaschine herum und filmt die Nummernschilder – und der hier zu sehende Tieflader ist aus: Dnepro-Petrovsk, wo der berühmte Mr. Kolomoiski zu der Zeit schon zwei Wochen Gouverneur ist.
http://nomer.pp.ua/auto/AE4483HE
Und heute machte der Vize-Sprecher des Unterhauses der Duma diese darauf aufmerksam, dass Kolomoiski die Dispatcher-Dienste am Flughafen Dnepro-Petrovsk finanziert und entsprechend großen Einfluss dort hat. Außerdem hat er bekanntermaßen seine Miliz und schweres Gerät. Man solle seine Rolle beim Flugzeugabsturz näher untersuchen…
http://lifenews.ru/news/137146
Das hat u.a. zu tun mit der behaupteten Kursänderung der Boeing (auch in der russischen PK erwähnt).

Hier übrigens die Reaktion der Russen auf die US Pressekonferenz. Der russische Verteidigungsminister spricht Englisch

 

S O N S T I G E S
Heute nur wenig, war mit anderen Sachen beschäftigt. Werd mich in der nächsten Zeit wieder mehr um Lokales, Soziales, Konflikte, etc. kümmern. Die folgenden Nachrichten sind aus der letzten Woche, ohne chronologische Ordnung, die Daten findet ihr ja in den verlinkten Artikeln.

ALLGEMEIN

Zunächst noch ein kurzer Nachtrag zum obigen Thema, weil ich’s dermaßen billig und erbärmlich fand, wie die Rebellen im Gefolge der Katastrophe als Unmenschen dargestellt wurden – und zwar auf allen Kanälen, von FAZ bis TAZ… Hier aus’m Tagesspiegel:
„wer jetzt noch mit Zigaretten im Maul Teddybären Trophäen gleich in Kameras hält“…
– das Foto von diesem offensichtlich angetrunkenen Rebell mit dem Teddy in der Hand ging ja um die Welt. Hier der Zusammenhang, seine Worte sind: „Hier, damit diese Arschlöcher sehen, wen sie da abgeschossen haben! Seht ihr?!“

Gleichfalls dazu, aus DP: Den Kommentaren und den Bewertungen nach zu Urteilen, sehen die meisten Leser_innen von 056.ua die Verantwortung für die MH 17 Katastrophe bei der Ukraine, bzw. bei der Lokal-Regierung in DP und den Dispatchern des DP-er Flughafen. Und die Nachricht samt Kommentaren ist vom 20.7., einen Tag vor der russischen PK. Der Autor schreibt, was es auch hier in D’land zu lesen gab, die Leser_innen geben wie auch hier das gleiche Kontra.
http://www.056.ua/news/579868

Außerdem hat 056.ua einen Facebook-Eintrag von Andrei Denisenko, Vize des Rechten Sektors, auszugsweise wiedergegeben, wo er sich zu Dmitro Yarosh’s berühmte Visitenkarte äußert, die am 20. April bei Slaviansk gefunden wurde. Ich hab ja darüber geschrieben, und jetzt ist es amtlich: Der Rechte Sektor hat damals wirklich diesen Posten der Rebellen angegriffen, das war keine billige russische Propaganda-Aktion.
http://www.056.ua/news/580999
„Da war nicht bloß eine Visitenkarte, sondern Dmitro Yarosh höchstpersönlich, welcher die Kampfgruppe des RS anführte und an dieser nächtlichen Schlacht teilgenommen hat.“

„К тому же мало кто из работников его собственного избирательного штаба мог себе представить, что политик и кандидат в президенты Ярош, фактически плюнув на свою избирательную кампанию, как простой солдат рискует жизнью под пулями. В сухом остатке, благодаря фантазиям и страхам московской пропаганды и мужества наших ребят, есть новый национальный бренд „визитка Яроша“, первую победу над террористами и единственного политика, который не красуется для камер на фоне военных пейзажей, а действительно воюет за единство Украины. Теперь вы знаете – визитка Яроша – не миф, а реальность, убийственная для сепарастив и путинских пришельцев.“

(„Kaum einer der Mitarbeiter seines Wahlkampfteams konnte sich vorstellen, dass der Politiker und Präsidentschaftskandidat Yarosh, praktisch auf seinen Wahlkampf spuckend, als einfacher Soldat sein Leben unter Feuer riskiert. Unterm Strich, dank der Phantasien und Ängste der Moskauer Propaganda und der Mannhaftigkeit unserer Jungs, gibt es die neue nationale Marke „Yaroshs Visitenkarte“, einen ersten Sieg über die Terroristen, und den einzigen Politiker, der nicht für die Kamera geschminkt vor dem Hintergrund kriegerischer Landschaften, sondern wahrhaftig für die Einheit der Ukraine kämpft. Jetzt wisst ihr – Yaroshs Visitenkarte – das ist kein Mythos, sondern tödliche Realität für Separatisten und putinische Eindringlinge.“)

Dazu, dass Yarosh von Interpol gesucht wird, äußert es sich nicht weiter als „Ich werde nicht fluchen, schließlich bin ich Christ“. Das Innenministerium hat angekündigt, es werde ihn nicht ausliefern.
http://korrespondent.net/ukraine/politics/3397467-yarosh-o-rozyske-ynterpola-materytsia-ne-khochu-tak-kak-khrystyanyn

 

UMFRAGEN

„Unterstützen Sie das Verbot der Kommunistischen Partei der Ukraine?“
http://korrespondent.net/Default.aspx?page_id=51&lang=ru&id=5666
von aktuell 11.643 Stimmen:
– 44,9% „Nein, ein Teil der Bevölkerung unterstützt sie“
– 34,6% „Ja, sie sind an der Verletzung der Gesetzgebung beteiligt“
– 16,2% „Man sollte es auf die Fraktionsauflösung begrenzen und das Volk bei der nächsten Wahl entscheiden lassen, ob die Ukraine die Kommunisten braucht“
– 4,3% „Mir egal, die Kommunisten haben keinen Einfluss auf die politische Situation im Land“

und noch die von 112.ua – http://112.ua/oprosy/
Die Umfrage „Haben Sie Geld überwiesen, um der ukrainischen Armee zu helfen“ endete am 22.7 (fing an am 14.7.). Von 30.088 stimmten:
– 37,62% „Nicht überwiesen“
– 28,94% „An die andere Seite überwiesen“
– 28,58% „Überwiesen“
– 3,84% „Der Armee – nein; den Verwundeten und Flüchtlingen – ja“
– 1,03% „Der Territorial-Verteidigung überwiesen“

Aktuell läuft die Frage „Soll die Ukraine die NATO-Mitgliedschaft beantragen?“
Bisher 25.286 Stimmen:
– 50,33% „Nein, unterstütze ich nicht“
– 39,21% „Ja, sofort“
– 5,83% „Ja, aber erst nach Ende der ATO“
– 2,72% „Mir egal“
– 1,91% „Ich weiß nicht“

 

SOLDATEN

Die Demos von Müttern und anderen Verwandten mehren sich, alle paar Tage gibt es Nachrichten dazu
http://vesti.ua/lvov/61864-vo-lvovskoj-oblasti-rodnye-voennyh-perekryli-trassu
http://korrespondent.net/ukraine/politics/3396244-na-prykarpate-protestuuit-rodstvennyky-pryzyvnykov

Interessant ist auch dieses Interview mit einem Offizier, der in der ATO im Einsatz war. Er sagt z.B. dass von einer „Antiterroristischen Operation“ keine Rede sein könne, im Osten ist Krieg, richtiger Krieg, und die gelogen beschönigende Darstellung der Kommandierenden führt nur dazu, dass das Land falsche Vorstellungen davon hat, so auch die Jungs, die zum Kämpfen da hinkommen. Er spricht von schlichtem „Debilismus“ der Armeeführung, und erzählt, dass die Generäle Saunen und Fitness-Center in den Lagern hätten, und sich ohne persönliche Bodyguards nirgendwo hin bewegen würden.
– und fordert natürlich eine vernünftige Mobilisierung und die nötige kriegerische Ernsthaftigkeit.
http://korrespondent.net/ukraine/politics/3396308-volonter-ato-rasskazal-o-saunakh-dlia-heneralov-y-obstrelakh-hradamy

Interessant finde ich auch, dass er von „Verrätern“ spricht… Der wird da nicht konkreter, aber anscheinend spielen die eine wichtige Rolle, und es passt zu den Behauptungen der Rebellen über Überläufer.
– die sich daraus ableitende Frage lautet: Was für Folgen wird die vor ein paar Tagen beschlossene Teilmobilisierung von etwa 45.000 Reservisten und Wehrpflichtigen haben? Gerade die Älteren, welche die Sowjetunion noch erlebt haben, könnten ein kritisches Potenzial darstellen und Probleme machen…

Die 72. Brigade spricht von massiven Verlusten, die gesamte Technik sei vernichtet, bzw. stark beschädigt. Sie bitten um Verstärkung mit den Worten „Heute ist der letzte Tag“ (25.7.)
http://korrespondent.net/ukraine/3397405-sehodnia-poslednyi-den-72-ya-bryhada-vsu-pod-sverdlovskom-prosyt-o-pomoschy

Abgefahren finde ich die anti-russischen Kommentare unter der Nachricht, dass die Russische Föderation verwundete ukrainische Soldaten kostenlos behandelt…
http://korrespondent.net/world/russia/3397473-ukraynskye-voennye-lechatsia-v-rossyy-besplatno-mynzdrav-rf
– natürlich sind nicht alle Kommentare anti-russisch (sind se unter keinem Artikel, is ziemlich ausgeglichen). Aber dass es sie unter dieser Nachricht gibt, is einfach nur abgefahren… „Auch Josef Mengele hat Soldaten umsonst behandelt“, nur als Beispiel, durchaus repräsentativ.

 

ODESSA

Heute nur wenig, zwei Videos. Aktivisten des Euromaidan hatten am 22.7. Gebäude piketiert – Gericht, Polizeiwache, ich weiß es nicht mehr – weil einer ihrer Aktivisten festgenommen wurde, warum weiß ich grad auch nicht mehr… Kann ich auf Anfrage aber gerne rausfinden.
– auf jeden Fall fallen denen bei geparkten Autos Georgsbänder auf, und, naja, schaut’s euch an


– hier holen sie extra noch die Polizei dazu, weil die seine Personalien aufnehmen solle, er ist offensichtlich ein Separatist und sympathisiert mit den Terroristen.


– auch hier Separatist, Straftäter, Terrorist… Provokationen, es kommt zu Gerangel, kurzer Schlagabtausch, und am Ende (ab 4:15 etwa) die Hymne…

Anlass war nur das Georgsbändchen am Rückspiegel… beide Male.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s